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Irgendwann einmal
habe ich mich als Kind verschlossen,     
weil mir das "Leben" weh getan hat, jetzt muss
ich wissen, dass mir das "Leben" weh tut, wenn ich verschlossen bleibe.
 
 (Auszug aus dem Buch von Nina Larisch-Hader "Von der Kunst sich selbst zu lieben")

                                
        

          Abschied von der Kindheit.                                                                        
                     Warum sagt mir keiner, dass das Leben nicht gerecht ist.
                     Das der Mensch grausamer sein kann als die Tierwelt es je sein kann.
                     Das Eltern nicht immer dem Vorbildideal entsprechen,
                     dass ein Kind sich wünscht.
                     Das die Menschen nicht dafür da sind ,  Wünsche zu erfüllen
                     wie Mama und Papa es taten.
                     Das die Bedeutung von Verantwortung, mehr ist als nur ein Wort ist.
                     Das ich sorgsam und liebevoll mit mir umgehen muss.
                     Das das Leben keine Showbühne ist, um sich darin oberflächlich
                     auszuleben.
                     Das ich mein Leben anschauen muss, um es als "Mein Leben" anzuerkennen.
                     Das Emotionen mir einen Weg zeigen, mich und
                     mein Leben zu erkennen.
                     Das manche Aggressionen, nichts weiter als

                     ein Bedürfnis nach Zärtlichkeit und Nähe sind.                            

In mir ist eine tiefe Sehnsucht nach „GANZHEIT“                                 
eine Sehnsucht mich zu finden, zu lieben, und mich anzunehmen.
In mir das Licht zu entdecken das mich führt zu meiner Wahrheit und Bestimmung.
Meinen Kern entdecken der für mich der Inbegriff des Menschseins
bedeutet, um in ihm eingebetet und beschützt das Leben zu erfahren.
Es gibt keinen schöneren Ort als bei mir zu sein und wieder
die Energie des Lebens zu spüren.
   (© Roswitha K.)

                               Ein Mensch der sich nicht weiterentwickelt bleibt stehen,
                                                                        wird starr und somit emotionslos. 

Meine Mutter liebte mich                   
sie zwang mir ihre Liebe auf
sie nahm mir die Luft zum atmen                         
                        
 

Ich fühlte mich wie ihr "Besitz".
Ich verleugnete mich bis zur Selbstaufgabe.
Nur sie alleine wusste was richtig für mich ist, ich wurde schon als Kind entmündigt mit Vorschriften
und Kontrolle.  Ich hatte nichts zu sagen, jegliches eigenes

Wissen über mich was mir gut tun könnte wurde mir abgesprochen.
Denn nur sie wusste was Richtig und Falsch war.
Eigenimpulse wurde abgetan als egoistisch, selbstsüchtig und falsch.
Warum? Um mich zu entmündigen, um dann in meiner Hilflosigkeit, Macht und Kontrolle
über mich zu erlangen.
 (© RoswithaK.)                 
  

 

      Diese Liebe gibt.......

  
   Diese Liebe gibt Sicherheit das man nicht Verlassen wird,
          denn wer verlässt schon jemanden, von dem man abhängig ist.

  
                      Diese Liebe
gibt einem das Gefühl wichtig zu sein  und
                                                gebraucht zu werden. (Man sollte jemanden mehr lieben als brauchen)

  
   Diese Liebe gibt Macht.
                    
  Diese Liebe
füllt die Leere in uns, da man zu
                                              beschäftigt ist um sich selbst zu kümmern.
  
   Diese Liebe
fördert die Abhängigkeit, aber nicht
         das persönliche Wachstum.

  
                 Diese Liebe lässt einen vergessen, das man ein
                                             Mensch mit eigenen Emotionen, Wünsche, Träume und Lebensziele ist.
 
    Diese Liebe
lässt uns perfekt erkennen was
        für den anderen gut ist, und unsere Existenz wird vollkommen ausradiert.
  
                        Diese Liebe
bedeutet, wenn der andere sich weiter
                                            entwickelt, muss er mit allen Mitteln darin gehindert werden,

                                           den er entgleitet sonst ihrer Macht und Kontrolle, und das erzeugt
                                           bei ihr die Angst mich zu verlieren, und bei Verlust hilflos
                                           diesen Gefühlen ausgeliefert zu sein.  
  
   Diese Liebe bedeutet Lebensinhalt, weil man kein eigenes Leben hat.
 
                         Diese Liebe
bedeutet Pflichtbewusstsein, bei nicht Erfüllung
                                            werden einem Schuldgefühle eingetrichtert, um

                                           weiter zu funktionieren, und nicht weil man es gerne möchte.
    
 Diese Liebe wurde uns von unseren Bezugspersonen vorgelebt.
 
                         Diese Liebe bedeutet auch zu sehr zu lieben, bis zur Selbstaufgabe.
  
   Diese Liebe
mutierte zur SUCHT. 
  
                        Diese Liebe verwechselt Hingabe mit Selbstaufgabe.
(© Roswitha K.)
   
              Wenn man jetzt glaubt das meine Mutter dadurch ja gut, nett, aufopfernd, liebevoll
usw. ist,
                                           .............................das stimmt nicht.....................    

                                                                                       
Sie ist!!!!!.....                                                                 
 
"Sie ist das Monopol, und um Sie muss sich alles drehen"
"Sich überall einmischen".
Fordernd "Ich habe bezahlt, also steht mir... zu".
Übertrieben Hilfsbereitschaft, Helfersyndrom um sich moralischen
Glanz damit zu verschaffen. 
Besitzergreifend, launisch, Narzisstisch, gereizt, dominierend,
starke Persönlichkeit, Zielstrebig, das eher Sturheit ist.
Aufopfernd, weil das der einzige Weg ist den sie kennt
um Nähe und Kontakt herzustellen.
Absolut "STARK und NARZISSTISCH", die übermächtige Mutter.
Ich hatte keine Chance.
Als Kind sah ich nur die perfekte Übermutter ohne Fehl und Tadel,
neben ihr hatte ich keine Chance mich zu Behaupten.
Sie tat alles um dieses Bild aufrecht zu erhalten, Schwächen                                
und Fehler blendete sie aus, dass hatten die anderen nicht sie.
Als Kind fühlte ich diesen Betrug und brachte ihn zur Sprache,
dafür wurde ich gemaßregelt und diszipliniert.
So lernte ich meinen eigenen Gefühlen und Wahrnehmungen zu misstrauen.
 
(© Roswitha K.)

Ich schrieb mir einmal alles von der Seele,
in einem an meine Mutter gerichteten Brief mit folgendem Wortlaut
                                                                                                               
    
 
   Ich hab eine Wut auf dich.
    Du stellst dich als sanftmütigen Retter hin und bist nicht
    mal in der Lage dich selbst zu retten.
    Dein Leben ist Geld, Pflichten und Arbeit.
    Du kannst mit dir selbst nichts anfangen, darum mischt du
    dich ins Leben anderer ein, und gaukelst dir dadurch vor wie toll du wärst.
    Sehe dich selbst und deine Probleme, und nicht uns Kinder mit
    unseren Problemen, um uns dann missionieren zu wollen,
    damit du dich davor freisprechen kannst, von deinen an uns begannen Fehler.
    Du bist widerlich in deiner Art von Selbstgefälligkeit,
    und die Art wie du dir einen moralischen Glanz verschaffst.
    Du bist so beschäftigt damit heraus zu finden was
    andere denken und wollen, dass du dich selbst verloren hast,
    die Verbindung zu deinen innersten Gefühlen.
    Du lügst und manipulierst, da du glaubst nach außen
    hin ein bestimmtes Bild aufrechterhalten zu müssen,
    so wie du sein willst, aber es nicht bist.
    Weißt du wie schlimm das ist von dir nie wahrgenommen zu werden?
    und wenn dann nur, wenn man macht was du für richtig hältst.
    Man wird nur angenommen von dir, wenn man so ist wie du einen gerne
    haben möchtest, daher fühle ich mich als Person von dir immer abgelehnt.
    Du denkst nur du hast das Recht Dinge zu sagen die dir an mir nicht passen.
    Ist dir schon mal der Gedanken gekommen das es auch Dinge an dir gibt,
    dir mir nicht passen?
    Du kritisierst mich, verträgst aber selber keine Kritik.

    Du musst damit leben, das Menschen dich nicht gerne sehen,
    weil du sie nötigst für dich da zu sein wann immer du willst,
    ohne Respekt und Achtung vor ihnen und ihren Grenzen.
    Die Frage lautet nicht komm ich mit dir nicht zurecht, sondern,
    DU kommst mit mir nicht zurecht.
    Du verursachst immer Stress und Theater, wahrscheinlich ist
    dir dein Leben zu langweilig.
    Du bist nicht in der Lage Verantwortung für das was
    du gesagt hast zu übernehmen.
    Deine Problemlösungen drehen sich nur darum wer die Schuld hat,
    und um das zu erreichen drehst du alles so hin, dass du es garantiert nicht bist.
    Es ist anstrengend ständig von dir beobachtet,
    kontrolliert und zensiert zu werden.
    Jemand einfach nur zu lassen wie er ist, ist für dich nicht möglich.
    Lebensfreude, Spaß, Spiel, all das kann man mit dir
    weder erleben noch von dir erwarten.
    Ich möchte meine Familie lieben, aber sich zu öffnen um nähe herzustellen,
    dass ist selbstmörderisch, es ist wie sich auszuliefern um von ihnen
    Bestimmt und Benutzt zu werden.
(© Roswitha K.)


   
Du warst immer mit irgendwas beschäftigt, und dadurch nie richtig
    präsent um mich wahr zunehmen, und dich  mit mir zu befassen.               
    
................natürlich schickte ich ihn nie ab.................
der Brief wurde von einem sehr verletzten einsamen Kind geschrieben,
dass um Anerkennung und Liebe bettelt.
Heute, als Erwachsener finde ich die Worte um diesen Kind das Gehör zu verschaffen, dass es braucht um wahrgenommen und verstanden zu werden. 

Ich war so damit beschäftigt ihr die Schuld zu geben und darauf zu warten, 
dass Sie sich verändert damit ich endlich das  bekomme was ich als Kind   vermisste, nämlich die Ideale Mutter  die mir all das gab, nach dem ich mich so sehr sehnte.  Dadurch vergaß ich mich zu sehen, und mich zu verändern,
denn nur dazu habe ich die MACHT, mich zu verändern und nicht sie.
Ich musste lernen mir all das selbst zu geben das ich von IHR forderte.
 Nur, um mich zu verändern musste ich mich erst mal wahrnehmen, und das hatte ich nie gelernt. Da ich Opfer gewesen bin und diese Gewissheit so tief in mir verankert war, wurde mir nie bewusst das ich Erwachsen geworden bin und über geistige Intelligenz verfüge, aus der Opferrolle in die Autonomie  überzuwechseln.   

 

                                                                                                                           

       Mir wurde beigebracht "Ich bin unwichtig"                       
          und der andere hat mehr Bedeutung als ich.                             
          Bin ich wirklich so unwichtig, damit ich  alles tun muss  
          um Liebe zu bekommen?
          habe ich als Mensch keine Rechte und Grenzen?
          kann ich keinen Respekt und Achtung erwarten?
          Wenn man von einem Kind zuviel verlangt, wird in ihm das Gefühl            
          der Nichtigkeit und Fehlerhaftigkeit verstärkt.
(© Roswitha K.)

      

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