zurück                                                                                                                                               


 

 "Selbstbehauptung, was ist das? "

              Ich habe mich nie nach vorne ins Leben gewagt,                      
              um meine Ideen, Gedanken, Träume und so vieles andere
              von mir zu zeigen und kund zu tun.
              Ich möchte mich nicht mehr schuldig fühlen, nur weil ich das 
              was mich ausmacht leben möchte. 
              Schuldig? ich dachte wenn ich es tat, mich auszuleben,
              müsste ich mich schämen für das was ich bin und von mir zeige.
              Tat ich es doch, wurde ich ausgebremst, und warum? 
              Meine Mutter hatte keine Zeit, kein Interesse sich mit mir
              auseinander zusetzten.
 

       Ich entglitt ihrer Macht und Kontrolle wenn sie zugeben müsste, dass ich etwas Besonderes war.

       Außerdem wäre sie dann mit ihrer eigenen Fehlerhaftigkeit konfrontiert gewesen,
       da ich als Spiegelbild durch meine Andersartigkeit ihr vor Augen führte, was Sie für ein Mensch ist.

      Jeder Mensch ist etwas Besonderes,

      alleine deswegen, ist er im Wesen seines Menschseins einzigartig,

      und nicht austauschbar. (© Roswitha K.)   

 

Also, was wurde mir beigebracht?

Du bist fehlerhaft, weil............
du Emotionen zeigst und Kind bist, also albern und undiszipliniert, übermütig usw. was mir altersgemäß als Kind zustand.
Du dich für das andere Geschlecht interessierst.
Du lebendig bist und Interesse an deiner Umwelt zeigst, und
unbequeme Fragen stellst.
Es wurde ausgelegt als “du bist vorwitzig,
aufdringlich, und du hast kein Benehmen“ und was SIE für
richtig hielt war Gesetzt, ich musste mich also 
zurücknehmen und unterordnen.
Scham....Scham....manchmal schämte ich mich sogar
für meine Existenz. 
Systematisch wurde mir mein Eigenimpuls, mich zu
erkunden wer ich bin, ausgetrieben.

                
 

   
    Dann lernte ich die Angst kennen
    die Angst
   verlassen zu werden, wenn ich mich nicht unterordne.
    die Angst   bestraft zu werden, mit Liebesverlust.
       
   
                   ( es zeigt sich so in meiner Familie, dass man nicht  mehr beachtet wurde)
       
die Angst   nicht zu genügen, so wie man ist.
    die Angst   von den anderen nicht angenommen zu werden.
    die Angst   nicht geliebt zu werden.
    die Angst   das dir im Leben nichts glückt, weil du dumm bist. usw.
 

                                                                                                           
was tut man also, um diese Ängste nicht zu spüren?
man legt sein Leben auf Eis und strebt nach Sicherheit, macht es
j
edem recht, man nimmt sich zurück, macht alles Perfekt.
Man lebt im Kopf, denn der Verstand gibt Sicherheit, weil man
damit alles erklären kann (starkes Kontrollbedürfnis).
Verleugnet dermaßen seine Eigenimpulse, dass man sein                      

wirkliches ICH vollständig ausradiert, und es durch eine                 
Scheinidentität ersetzt.                     
Diese Scheinidentität wird so perfekt, dass es ein Eigenleben führt,                                        
irgendwann glaubt man daran so zu sein.
(© Roswitha K.)     
 
 
       
 

                       Bilanz.... was hat man gelernt?
       
                         Man muss sich aufgeben um geliebt zu werden.  
         Man muss sich unterordnen.
          .......man hat also keine Chance sich kennen zulernen, um
         herauszufinden wie, und wer man wirklich ist.
          ......man hat keine Chance sich zu Leben, und um zu überleben
          musste man eine Rolle spielen.
      

                                                                                                 

                             
Aufgrund dieses Programms mit dem ich erzogen wurde,
wurde ich lebensuntüchtig voller Ängste und Zweifel,
Süchtig, lebte kein Leben sondern einen Traum,
wurde leichtes Opfer, lernte nie was Verantwortung ist,
kannte keine Grenzen, konnte auch keine Grenzen setzen,
wurde an Leib und Seele krank.
Dieses Programm bestimmte den weiteren Verlauf meines Lebens,
und  warum?
Ich lernte Männer kennen die zu meinem, mir                                    

angelernten Programm passten, Zerstörerische.
Ich wusste nicht was gut und richtig für mich ist, daher konnte ich nie Lebenspläne machen,
denn mein zerstörerisches Innenleben zwang mich, im Außen zu agieren, unbewusst.

Ein Mensch dem nicht bewusst ist was er tut, der nicht weis wer er ist, und das er die Erfahrung
eines gelebten Lebens hat sowie den Verstand, all dies begreifen und verändern zu können,
der wird zum Spielball des Lebens.
 (© Roswitha K.)
 

 

Wie sah dieses Leben aus?       
                         
und was war daran zerstörerisch?

      Nähe war für mich Selbstaufgabe.
    "OHNE STARKES ICH WIRD AUS HINGABE SELBSTAUFGABE."
     "Emotionen" ich wusste nicht dass ich welche hatte.
     Ohne zu wissen, ob man glücklich, zufrieden, oder ob
     jemand meine Grenzen verletzt, hat man keinen Bezug zu sich.
     Ich lebte teilweise in meinem Kopf der unablässig Fantasien
     erzeugte, um mir künstlich gute Gefühle zu vermitteln
     damit die gelebte Gegenwart erträglich für mich wurde.
     Nur was verstand ich unter Glück, Zufriedenheit und und und?

   
 (© Roswitha K.)
                         


   Wie verändert man sich?


    ...................................wie erkennt man das richtige? und wann?
    Man verändert sich erst dann, wenn der Leidensdruck dermaßen
    groß ist, dass die alternative das kleinere übel ist.
    Nur gibt’s da ein kleines Problem ...
    wenn man von klein auf diesem Programm ausgesetzt ist,
    entwickelt man eine "STÄRKE", eine Stärke die Druck,
    Leid und Schmerz aushält, dass wurde zur Normalität für mich.
    .......................und diese Stärke musste das Leben erst mal Toppen
 
Das Leben schenke mir Lektionen
um zu lernen, und mich zu verändern.                                                                 
 
 

   Als Kind vergessen und nicht wahrgenommen                   
         Sexueller Missbrauch als siebenjährige, durch einen Fremden.
         Mit achtzehn vom ersten Freund sexuell missbraucht                      
         Und mit diesen Verwundungen an Leib und Seele alleine 
         gelassen, von der Mutter und der Umwelt.
         Meine Seele verließ den Körper,
         der mich all das fühlen ließ.
(© RoswithaK.)           
             
                          
                                                                                                               
 

 Man muss es aushalten in einer Welt der Unsicherheit, der Ängste.
    Ein nichts und niemand zu sein.
    Man ist ein Spielball seiner Affekte, aus Vergangenheit und
    phantasierter Zukunft. Keine Gegenwart.
    Ein Kind das lernen muss.
    Abgespalten vom Körper und seinen Sinnen,
    musste ich wieder lernen den Körper zu benutzen um zu fühlen, 
    um mich in ihm wohl zufühlen, und zu lernen meine Sinne und
    meine Emotionen zu spüren, und um ihn auch genießen und 

    erleben zu können.
    Lernen, aus dem Bauchgefühl heraus zu handeln, und mir                                    
    dabei bedingungslos zu vertrauen.
    Bewusst zurückzukehren in meinen Körper bedeutet auch,
    all das negative auszuhalten,
    und den Schmerz der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
    zu spüren, auch die Ängste und alles was zum Menschsein gehört, dass ist

    der Preis den ich dafür zahlen muss.
    Wer bin ich?
    Wie komme ich in meinem Körper zurück? Will ich es?                
   
 (© Roswitha K.)
                                                                          

                        zurück nach oben                                                                      weiter