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Das Chaos der Süchtigen....    
Keiner weiß mehr wann der eine anfängt, und der andere aufhört.
Die Affekte des Innenlebens führen Regie.
Man hat keine bewusste Kontrolle mehr, über seine Reaktionen, und Handlungen.
Wenn man sich als Opfer sieht, denkt man, dass man kein Recht hat
zu bestimmen, wer und was einem Gut tut.
Man glaubt, dass ausgeliefert sein an Personen, oder Lebensumständen, ein Normalzustand ist.
Heute bestimme ich zu wem, und wann  ich Nähe herstelle und mich öffne.

Aus der Opferfalle heraus zu kommen, bedarf es nur einer Entscheidung.
Selbstbestimmend.
(© Roswitha K.)       
 


 

Das Kind klagt an....
Du hast dazu beigetragen, dass Kind in mir zu verunsichern,
Lebensunfähig und süchtig werden lassen.
Der Erwachsene sieht das anders, er versteht, aber verzeiht
er auch? irgendwann vielleicht, aber nicht heute .
Ich verurteile das Spiel, aber nicht den Spieler.
Deine Handlungen spiegeln nur das, was dir von deinen
Eltern weitergegeben wurde.
Es spricht dich nicht frei, aber es ist eine Erklärung.
Ich musste aggressive Selbstbehauptung lernen.
(© Roswitha K.)

 

Ich erkenne....                   
Sich in der anderen Person zu erkennen, und sich darin zu spiegeln ist sehr verwirrend.
Man erkennt, und sieht Teile seines eigenen Ichs,
wo man sich die Frage stellt “Bin ich auch so?“ 
Erst will man innerlich ausweichen, um sich dem nicht stellen zu müssen, leider weicht man damit
automatisch auch seinem Gegenüber aus.
Man läuft davon, vor sich selbst, und vor dem anderen der das Spiegelbild ist.
Der andere hat in seiner Tabulosigkeit mein Ich gezwungen, Stellung zu nehmen und
Grenzen zu setzen.
Man hat zum ersten mal eine starke Persönlichkeit vor sich, die eine Auseinandersetzung erwartet.
Die präsent genug ist, also anwesend mit einem.
Es ist eine aggressive Auseinandersetzung im positiven Sinn, die den Einsatz der vollen
Energie verlangt.
Die eigene Energie wieder zu spüren, und die eigene Aggression
(da man von sich annimmt man ist eher sanftmütig) ist verwirrend.
Ich komme mir im ersten Moment fremd vor, weil ich diese Seite an mir noch
nicht wahrgenommen habe.
(© Roswitha K.)

Ein besonderer Moment....
Es geht darum aus seinen tiefsten Tiefen heraus zu leben, erleben, fühlen, genießen.
Eins sein mit den Moment.
Bei sich sein, und sich selbst fühlen.
Erst wenn man in der Lage ist, sich Selbst zu genießen, eine intensive
Verbindung mit sich, und all seinen Sinnen aufgebaut hat, erst dann
kann man den Genuss den man dabei empfindet, weitergeben.
Die liebe des Moments, ist die liebe aus einem selbst, das dem Tun etwas Besonderes verleit,
und wenn es nur Müll herunter tragen ist.
Man lebt diesen Moment, etwas anderes hat man nicht, er ist frei von Vergangenheit und Zukunft.
Wenn man dann noch in der Lage ist ihn unzensiert, wahrzunehmen mit
dem Blick des unschuldigen Kindes in dir, dann ist er absolut.
Jeder solcher kleinen Momente ist was besonderes für mich.
(© Roswitha K.)

 

Neuer Mann?....
Ich lerne jemanden kennen, und will altes und vertrautes
wieder Aufleben lassen.
Dieselben Handlungen und Rituale, die ich früher als
angenehm befunden habe.
Ich werde blind für das neue das mir begegnet.
Warum?
Neuer Mann, neue Gefühle, neue Situation, also
auch neues an Enttäuschungen, und unangenehme Gefühle.
Feststellen zu müssen, dass der Neue mir absolut fremd
ist, da ich ihn nie so sehen wollte, wie er wirklich ist
(wo man doch endlich den Idealen finden will).
Denn im Neuem verbirgt sich immer auch die Gefahr,
altes aus der Vergangenheit
wieder aufleben zu lassen, dass uns
Schmerzen bereitet hat, aber man will sie nicht mehr.
Man will einen alten Zustand wiederherstellen, und dadurch
ist man nicht mehr offen fürs neue.
Also die Frage, warum will man sich nicht auf das neue, unzensiert,

also jungfräulich wie ein Kind, einlassen?
Neuer Mann, neue Erlebnisse, und andere Gefühle, das Wagnis eingehen und
neues zulassen,
anderes zulassen.
Nichts Altes im Neuen herstellen und erzwingen wollen.
Gegen die Angst ankämpfen, dass mit der neuen Situation, auch unangenehme
Emotionen aus der Vergangenheit wieder hoch kommen.
Meine ersten Erlebnisse waren neu, und ich habe sie daher wie ein Kind
wahrgenommen, offen,
berührbar und voller Vertrauen.
Menschen mit negativen Gedanken missbrauchten mich, mit noch
negativeren Handlungen.
Meine Seele und mein Körper wurden sehr verletzt, ich verschloss mich.
Aber für das neues muss man offen und berührbar sein.
Ich denke, dass ich mir bekannte Gefühlsmuster aus
der Vergangenheit erschaffen wollte, also altes
Bekannte, im Neuem wieder auferleben lassen, ich wollte ihn so haben
wie meine alten Gefühlsmuster meinten, dies sei die Liebe die ich ersehne,
dass war weniger schmerzhaft.
Ich Betrog mich, und mein Gegenüber.
EINLASSEN AUFS NEUE, IST FÜR MICH PURE ANGST ALL DAS WIEDER
FÜHLEN ZU MÜSSEN, WAS MICH FAST ZERSTÖRT HAT
In mir steckt immer noch diese Angst vor dem Neuen.
Angst vor der Zukunft, da die Vergangenheit für mich nicht
kontrollierbar war.
Wichtig für mich ist es, meine Stimmungen und Gefühle die in mir Hochkommen, sofort mit meiner
Situation in der Gegenwart zu  vergleichen. Ist die Situation und meine Gefühlslage identisch?
Wichtig auch für mich ist der Wechsel, vom Kopf in meinen Körper,
ich muss meine Mitte spüren, mich spüren, mich wahrnehmen, und nicht zurückschrecken vor mir
selbst wenn ich meinen Körper, also mich spüre, weil ich mich ablehne
(© Roswitha K.)

     
Lass mich los....      
In meinem Innersten hält mich jemand fest.
Es will mich herunterziehen, in Tiefen, in denen man die Düsternis bestimmter
Emotionen fühlen kann, und die verletzen können, wie die Hitze des Feuers, dass einen
verbrennt, wenn man ihm zu nahe kommt.
Wer bist du, der sich das Recht herausnimmt mich festzuhalten.
Es ist die Allmacht meiner Bezugspersonen.
Ich will nicht.
Du tust mir absolut nicht gut
Ich lasse es nicht mehr zu, dass du meine Lebensenergie
schwächst, und mich lähmst.
Ich will in mir bleiben, da wo ich hingehöre, und mich wohl fühle, du passt nicht mehr in mein Leben,
ich bin dir entwachsen, und gereift.
Ich gebe dir keine Macht mehr mich zu lähmen, und zu übernehmen.
Du versuchst mich zu ködern indem du Interesse an mir zeigst, das du nie hattest.

.........mich mit Schuldgefühlen zu lähmen und gefügig zu machen.
.........mich mit Gemeinheiten, wie Abwertungen meine Minderwertigkeit, das eigentlich nur meine Menschlichkeit ist, fühlen zu lassen.
.........mich mit Versprechungen und Wünsche zu locken, die nicht mir gut tun, sondern für dich einen Zweck erfüllen.
Es gehen dir nie die Ideen aus, den Kampf zu gewinnen, und du mich wieder in deiner Gewalt und Macht bekommst.
Es ist doch faszinierend, welche Macht ich dir gebe weiter über mich zu bestimmen, obwohl du als Person nicht anwesend bist.
 

 

In meinem Haus war Ungeziefer, deswegen vermied ich
     es nicht mehr zu betreten, ich vermied es bei mir zu sein, in mir zu sein, in meinen Haus.
 
 
(© Roswitha K.)                              

                                                                                                        

Es gibt Momente.....  
                   in denen man Zuwendung braucht

Aber diese Art der Bedürftigkeit ist einem nicht vertraut, ja wir wissen nicht einmal von
dessen Existenz.
Man will Mitgefühl, sich anlehnen, in den Arm genommen werden, EINFACH NUR ZUWENDUNG .
Man muss nicht immer stark sein, es gibt Erlebnisse wie z.B. Krankheit und Alter, da setzt das
Leben Grenzen, diese Grenze zu spüren, erinnert uns an die Endgültigkeit unseres SEINS,
wie begrenzt doch unser Leben ist, und an den Schmerz es nicht aufhalten zu können.
Wenn man nicht gelernt hat diese bedürftige Seite zu zeigen, sich und anderen, sucht man sich
ein Ersatzgefühl das auch trösten kann (denkt man) "Alkohol" zB. er katapultiert dich in die
Vergangenheit, sucht Momente des Selbstmitleids, Momente des Leidens wie einsam man doch ist,
und wie einzigartig in seinem Schmerz, zu dem man nur selbst privilegiert ist ihn zu haben.
Dies Paket aus Fantasien und Erinnerungen, dass man sich aus der Vergangenheit holt, wirkt tröstend
aber ist unnatürlich.  Eigentlich ist es ist ganz einfach, ich habe ein schlimmes Erlebnis und möchte
von jemand der mir nahe steht in den Arm genommen und getröstet werden.
Kennt man, oder hat man solch einen Menschen dem ich mich so Bedürftig zeigen kann?           

 
(© Roswitha K.)
 

Habe ich mich gefunden?
Ich bin daheim in meinem Körper, ich fühle ihn, sehe ihn durch meine Augen bewusst wahrnehmend.
Ich nehme wahr, wie ich mich bewege, wie ich denke, wie ich fühle, meine Körperreaktionen,
ICH BIN, ICH LEBE.
Fühle die Einheit, Körper, Seele, Geist.
Es ist ein Genuss bei mir zu sein.
Ich liebe mich, nehme mich an, bin in meiner Mitte.
Lasse das Außen außen sein, spüre die Grenze, die mich von der Welt und
den anderen trennt.
Es ist nicht schmerzhaft für mich, ich fühle mich
nicht einsam und alleine dadurch. Kann andere so sein
lassen wie sie sind, bin ein besserer Beobachter geworden,
da ich alles so lasse wie es ist.
Will nichts verändern nur erkennen "Menschen in ihrem ANDERS sein"
Das ist alles was ich brauche. " MICH" meine Stärken,
meine Fehler, mein ganzes fehlerhaftes Menschsein,
annehmend, ohne wegschauen zu wollen.

Wenn ich Teile von mir auslebe, die nicht willkommen sind,
trotzdem hinschauen, und die Gefühle spüren die damit hochkommen, alles anschauen.
Ich bekomme keine Panik mehr wenn Stimmungen in mir Hochdrängen,
um ausgedrückt zu werden, weil sie mir unbekannt
sind und mich verunsichern, und ich sie als Gefahr einordne.


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