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Die suche nach äußerer Stimulation
......................................führt zu einer Sucht,
die nicht als solche erkannt wird.
Wir werden nicht müde, unseren Besitz zu vergrößern,
ständig müssen wir unsere Herrschaft über Dinge, Personen
und Wirtschaftliche und politische Systeme erweitern.
Je mehr wir diesem Bestreben folgen, um so mehr
geraten wir in eine Abhängigkeit von diesem Aktionismus.
Zugleich sind die äußeren Dinge in ihrer Rückwirkung auf unser
Selbst Grund dafür, dass unser Erlebnishunger nicht mehr zu stillen ist und
die Abhängigkeit von äußeren Stimulation immer größer wird.
Denn diese Art der Bewegung, die innere Prozesse wie unser
Bedürfnis nach Zuwendung und Liebe nicht tangiert, verstärkt
das künstlich geschaffene Verlangen nach dieser Art Bewegung,
die den Anschein von Lebendigsein gibt.
Das kreative Innere jedoch bleibt unberührt und deshalb leer.
Wenn das Äußere keinen Halt mehr gibt, bricht auch die
Persönlichkeitsstruktur von Menschen
immer mehr auseinander.
( Arno Gruen)

 

  Die Merkmale der falsch verstandenen
    .....................menschlichen Liebe, der süchtigen Liebe

 
    • Wir können psychische Störungen von leicht bis schwer
        erleiden (wie z.B. bei Verbrechensopfern), bis hin zu
        schweren Angstpsychosen und Besessenheit
    • Wir spüren einen Verlust unserer eigenen Motivation
    • Wir spüren einen Verlust unserer eigenen Handlungsfreiheit

 
   • Sie hat Erwartungen und Hoffnungen
    • Sie will den Anderen ändern, deshalb übt sie Kritik
    (im 'Helfen-Wollen' steckt das WOLLEN aus dem Verstand, dem EGO,
    nicht der WUNSCH des HERZENS!)
    • Sie kann Druck auf den Anderen ausüben
    • Sie gibt eine Leistung in Erwartung einer Gegenleistung
    • Sie verursacht Verpflichtungen
    • Sie klammert, hält fest
    • Sie kennt falsche Opferbereitschaft
    (ich opfere mich auf für Dich, dafür erwarte ich von Dir...)
    • Sie ist sentimental
    • Sie kennt Berechnung und Kalkulation jeglicher Art
    • Sie gibt nach, ohne wirklich zu wollen (aus Angst, nicht geliebt zu werden)
    • Sie tut etwas wider Willen zwecks Anerkennung
    • Sie kennt Mitleid und Selbstmitleid
    • Sie handelt aus Angst und macht Anderen Angst
    • Sie benutzt Überredung
    • Sie bringt Abhängigkeit
    • Sie bemitleidet sich selbst
    • Sie hat Angst, den Anderen zu verlieren...
    • Sie ist geprägt durch Verstand, und geprägte Muster
Das Emotionale muss nicht unbedingt auf Liebe, Bewunderung, Anbetung, Achtung, Ehrfurcht beziehen, sondern kann mit allen Varianten von Mitleid, Kontrolle, Abweisung, Missachtung, Schuldgefühle, Komplexe, Minderwertigkeits- und Höherwertigkeitsgefühle, Angst, Wut, Schrecken, Trauma, Furcht, Hass usw., aber auch Eitelkeit, Geltungsbedürfnis usw. verbunden sein.
Die meisten Bindungen entstehen unbewusst, aber dennoch auch für die "Opfer" IMMER EIGENVERANTWORTLICH, denn wir haben zuvor ein Gefühl gefühlt, das geringer als die Bedingungslose LIEBE war, sonst wären wir immun gegen diese Art des ENERGIE-VAMPIRISMUS gewesen. Und für unsere "Resonanz"-Gefühle sind wir immer selbst verantwortlich.
Es bestand - oder entsteht - dabei in solchen Fällen immer eine emotionale Abhängigkeit.
Davon wissen wir meist nichts. Vorhaltungen anderer Menschen, z.B. besorgter Eltern, über Abhängigkeit weisen die Betroffenen meist als Hirngespinste zurück, denn sie sind blind für die eigene Situation!
Aber irgendwie fühlt doch jeder die Bindung - ob bewusst oder unbewusst, ohne sie auf den Punkt bringen, ohne sich von ihr lösen zu können.

Und zwar an folgenden "Symptomen":
    • Wir lieben die Person, an die wir gebunden sind (=menschliche Liebe!)
    • Wir empfinden sie als über jeden Vorwurf erhaben
    • Diese Person ist unser Vorbild, das wir nicht allzu sehr hinterfragen
    • Wir schenken dieser Person unsere Bewunderung oder gar Anbetung
    • Wir empfinden unser Gefühl für diese Person als
        ein sehr 'hehres' Gefühl - und niemals würden wir auf die
        Idee kommen, es handelte sich um Bindung! Entrüstet weisen wir
        jeglichen Verdacht anderer zurück
    • Wir denken häufig an diese Person, ob wir es wollen oder nicht,
        unsere Gedanken kehren immer wieder zu dieser Person zurück
    • Wir haben ein Gefühl der direkten Nähe zu dieser Person, das andauert
    • Die Bindung kann sexuelle/erotische Gefühle zu dieser Person hervorrufen
    • Vielleicht haben wir manchmal das Gefühl, mit dieser
        Person im Geiste Geschlechtsverkehr zu haben, wir denken
        dann meist, wir selbst wären die Verursacher
    • Es ist schwer oder gar unmöglich, sich von dieser Bindung
        zu lösen, aber wir fühlen uns darin meist sehr wohl
    • Wir können uns ausgelaugt fühlen, schlapp, unlustig und
        lethargisch, weil uns fortwährend, ohne
        dass wir es wissen, Energie abgezogen wird
    • Wir sind emotional abhängig von dieser Person, ob wir es
         wollen oder nicht, meist ohne es zu wissen
    • Das Verhalten dieser Person kann uns emotional tief
         beeinflussen, von "himmelhoch jauchzend" bis "zu Tode betrübt"
    • Wir glauben dieser Person alles, was sie sagt und machen
        uns deren Vorschläge, Vorlieben und Ansichten zu eigen
    • Wir imitieren vielleicht sogar diese Person
    • Wir beginnen, wie diese Person zu sprechen und übernehmen
        vielleicht auch noch andere Wesenzüge
    • Uns droht der Verlust der eigenen Identität und wir
         bemerken eine zunehmende Beschäftigung
        mit der anderen Person, versetzen uns in die
        andere Person hinein, denken darüber nach, was er/sie gerade macht...
    • Wir sind bereit, "alles" für diese Person zu tun
    • Wir können Besetzungen haben durch Teile des
        Bewusstseins der anderen Person (schlimmstenfalls mit allem,
        was Finsternis zu bietenlussung unseres Denkens und
        Fühlens durch die stärkere Person
    • Wir nehmen die Meinungen und Weisungen des "Täters" undifferenziert an
    • Diese Person kann uns benutzen und uns zu Werkzeugen
        ihres Willens machen, besonders wenn dazu noch
        spirituelle  "Weisungen",Durchsagen kommen, die wir unbesehen glauben
    • Wir sind der anderen Person hörig
        (Autor Unbekannt)
 

                                   

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