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    Man darf dem Süchtigen                                           
                   nicht nur das Suchtmittel nehmen,
                            man muss ihm dafür etwas geben.        

  

   Etwas vereinfacht kann man sagen:
    Der Missbrauchende und Süchtige sucht oder flieht vor etwas.
    Die Missbrauch oder die Sucht hilft ihm dabei.
    Es genügt daher nicht, dem Suchtmittel nur zu entsagen und sich

    zu entwöhnen, sondern man muss verstehen, was gesucht
    und bislang nur im Suchtmittel gefunden wird und wovor man flieht.
    Menschen, deren Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein
    nicht ausreichen, um sich selber immer wieder aufzubauen, und die
    daher diese Form des Ersatzes wählen.
    Daher gibt es Menschen, die sich in diesem Rauschzustand verlieren,
    ihn als schöner als die Realität empfinden und sich ohne ihn unvollständig
    und leer fühlen, also süchtig sind.
    Und andere, die ihn einfach nur als etwas sehr schönes genießen
    können, aber auch ohne klarkommen.
    Von zentraler Bedeutung ist also, nicht nur dem Suchtmittel zu
    entsagen lernen, das allein wird auf Dauer nicht reichen, sondern
    Mittel und Wege zu lernen, die primären Funktionen - z.B. positive
    Gefühle, Erleben von Friede und Lust, gute Stimmung, Antrieb und Energie,
    Hoffnung und Zuversicht, Befriedigung und Zufriedenheit,
    Kompetenz - auf natürliche und gesunde Weise dauerhaft aneignen lernen.

     (Autor Unbekannt)

 

Oft ist es gar nicht Sexualität was wir suchen,
......................sondern einfach nur Berührung.
Bei mir entstanden aus .....................einem Mangel an Zuwendung.
Ich kannte keine Zuwendung und Berührung, die man mir spontan aus dem Gefühl heraus gab,
angenommen und gemocht zu werden.                     
     
 

....."Sucht"... wie ich sie erlebte......
                                           

Ich lernte alles zu ertragen, auszuhalten nicht berührbar zu sein.
Überlegenheit und Stärke war das Ziel das ich erreichen wollte.
Keine Nähe mehr, sie verunsicherte mich.
Jeder Situation gewachsen zu sein.
Nicht mehr zu lieben sondern lieben zu lassen.
Durch Macht und Kontrolle alles zu erreichen, fehlerlos zu sein und nicht berührbar, also über den Dingen zu stehen, schon fast ein wenig Gottähnlich.
Doch das Leben zeigt einem, dass es eine Illusion ist, so sein zu wollen.
Warum will ich es sein? um meine Fehlerhaftigkeit die mir meine Bezugspersonen ständig vor Augen hielten nicht mehr spüren zu müssen.
Also lernte ich meine Fantasie einzusetzen das Leben so zu verbiegen, dass es meinem Ideal entsprach, die "Sucht" half mir dabei es zu erreichen.
(© Roswitha K.)

Wozu Sucht?     
      

.................was wollte ich damit erreichen?
Mich zu Betäuben.
Meine Gegenwart ausblenden.
Nicht fühlen zu müssen.
Meine Wahrheit nicht zu sehen.
Meine Vergangenheit nicht annehmen zu müssen.
Mein Leben auf Eis legen um auf ein Ereignis zu warten, und die Sucht
dazu zu verwenden, die Zeit bis das Ereignis stattfindet, zu überbrücken.
Das Leben und seine Lebendigkeit nicht aushalten zu müssen
Mit der Sucht das Leben zu kontrollieren, damit das Leben nicht mich
kontrolliert. Die frustige Eintönigkeit meines Lebens nicht bewusst
erleben zu müssen.
Nicht Leiden zu müssen.
Bestimmte Menschen nicht erkennen zu müssen, wie sie wirklich sind.
Nicht lernen zu müssen, die bösen Spiele der Erwachsenen mit aggressiver Selbstbehauptung zu trotzen.
Den Schmerz auszuweichen, um mein Leben nicht anschauen zu müssen.
(© Roswitha K.)

Was ereichte ich damit?......        

Ich verlor den Kontakt zu meinem Körper und meinen Sinnen, und war
somit auch abgeschnitten von meinen Emotionen.
Ich entwickelte Zwangshandlungen und Ängste.
Mein Verstand war verwirrt, da ich den Bezug zu meiner Wahrheit verlor.
Ich trieb meinen Körper bis zur Schmerzgrenze, und er antwortete mit psychosomatischen Reaktionen
(© Roswitha K.)

Warum habe ich dich gewählt?......


Du verweigerst dich, du bist emotional nicht erreichbar, um dich muss
ich kämpfen, dich kann ich abhängig machen, dass du mich nicht verlässt, dass ich dem Gefühl der inneren Leere nicht ausgeliefert bin.
Bei dir durchlebe ich all die Gefühle wieder, die mir vertraut sind.
Diese Gefühle waren wie ein Kick. Liebesentzug, Kampf, ausgepresst sein, ein emotionaler Schuss den ich mir wie ein Süchtiger versetzte.
Loslassen bedeutet also ein kleiner Entzug.
Warum brauche und will ich das?
Weil ich nichts anderes kenne, dass mich lebendig werden lässt.
Ich muss in mir den Wunsch loslassen, von IHM das zu bekommen nachdem ich mich sehne, nach etwas Normalem, denn das kann ich mir nur selbst geben.
Man kennt sich und ist sich trotzdem fremd.
Es ist eine tiefe Verbundenheit da, die von einem Moment zum anderen umschlagen kann, zum absoluten sich fremd sein.
Nähe und Liebe zu spüren macht mir Angst, denn Nähe und Liebe bedeutet für mich Selbstaufgabe und ausgeliefert sein.
(© Roswitha K.)
                                                                     
                     
 

Eine heile Beziehung .........
                                                                   

Wie sieht sie aus?
Mich ausleben und zurücknehmen können ohne Angst haben zu müssen,
dass er mich damit bestraft, sich zurückzuziehen, wenn ich für ihn nicht
immer präsent bin, nur weil ich mich um mich kümmere.
Er auch auf mich zugehen kann und Fehler einsehen kann.
Zeit gemeinsam verbringen können.
Ideen entwickeln um unser Leben so zu gestalten, dass es interessant wird,
unter Einbeziehen unserer verschiedener Charaktere.
Mich verletzbar zeigen zu können.
So sein zu dürfen, wie ich bin.
Bei Auseinandersetzungen zu berücksichtigen, unsere Beziehung nicht zu gefährden.
Ich brauche jemanden, der zu sich selbst steht. Der in der Lage ist, über das zu
reden, was in ihm vorgeht, der sich und seine Grenzen kennt, und sie mitteilen kann, ohne mich zu verletzen.
Solange ich nicht das, was ich will, beim Namen nennen kann, suche ich immer Situationen, genau das herauszufinden, und das auch noch bei Männern, die selbst keine Ahnung haben, und solange bin ich Opfer.
Altes im Neuem wiederherstellen zu wollen.
(© Roswitha K.)
                                                                  

Ein von mir erlebter Moment echter Liebe.....
                                                                                                       
    Ich schau dich an, mein Herz weitet sich,                                                
    ich bin geöffnet, um dich bewusst wahrzunehmen,        
    die Gefühle, die mich durchströmen, sprengen die                                      
    Grenzen zwischen ICH und DU.                       
    Ich spüre dich. Das Gefühl, dass du in mir geweckt
    hast, durchflutet meinen ganzen Körper, es macht mich andächtig.
    Die Zeit steht still, ich habe alle Augenblicke der Welt zur Verfügung,
    das alles bewusst wahrzunehmen.  
    Es ist ein einzigartiger Augenblick, den man festhalten möchte.
    Alle Grenzen dieser Welt sind außer Kraft getreten,
    ich bin verbunden mit dem Lebensablauf des Ganzen.
    In diesem Moment weiß ich, dass ich das absolut Echte, das
    Reine an Gefühlen, die man für jemand haben kann, in mir entdeckt habe.
    Diesen Moment der Wahrheit und der echten Liebe kann man nur
    finden, man kann ihn weder durch Süchte noch mit Fantasien erzeugen.
    Man kann auch keinen Menschen dazu zwingen,
    kontrollieren oder verbiegen, um dies zu bekommen.
    Dazu ist solch ein Moment viel zu einzigartig. 

    Aber leider ist es so, wenn man solch ein 
    ähnliches Erlebnis hatte, möchte man es wieder haben .
    Die Einzigartigkeit solcher Momente sind einem nicht
    bewusst, deshalb versucht man sie künstlich wieder
    herzustellen, was zu Frust führt, da es nicht machbar ist.
    Aber man bekommt sie, diese Momente, man muss nur vertrauen,
    und bewusst mit offenen Augen in der Gegenwart und bereit sein dafür
.(© Roswitha K.)

   

               

                                  
   


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